Funktionsbewertung
Die traditionelle Vorgehensweise bei der Funktionsbewertung – eine Vielzahl von Stellen über einen breit aufgestellten Anforderungskatalog zu bewerten – ist zeitaufwendig und komplex. Daher empfehlen wir die Funktionsbewertung nach wenigen direkten Anforderungsarten vorzunehmen – und nur für Modellstellen, die bei der Entwicklung des Stelleneinreihungsplans definiert werden. Die konkreten Stellen bzw. Mitarbeiter werden direkt den Modellstellen im Einreihungsplan zugeordnet. Der Einreihungsplan gliedert sich in einer ersten Ordnung in Job Familien, in der zweiten Ordnung in Modellfunktionen und in der dritten Ordnung in Modellstellen. Die Zuordnung der Mitarbeiter zu den Job-Familien ist in der Regel einfach.
Ein Einreihungsplan gibt zudem aufschlussreiche Einblicke in die Organisationsstruktur. Mit der Kenngröße „Durchschnittlicher Anforderungswert“ eines Organisationsbereichs lässt sich die qualitative Personalausstattung hinterfragen.

- Katalog der Anforderungsarten (die Bewertungsmerkmale, die Gewichtung, aber auch die Beschreibungen können flexibel an die Besonderheiten des Unternehmens angepasst werden).
