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Ihr Goldschatz* im Betrieb – mit Wertschätzung die Werte schätzen:

Veröffentlicht am 26.01.2015 | Betriebliches Gesundheits­management

Werte haben sich in einem bestimmten Kontext entwickelt und sich dabei als hilfreich im sozio-morphen System der Unternehmung erweisen. Doch an welchen Werten soll sich ein Unternehmen ausrichten um das alles übergreifende Ziel der Unternehmenssteuerung  nämlich, zukunftsfähig zu bleiben zu erreichen. Und wie etabliert man einen Wertekompass?

Sind Werte und eine darauf basierende Unternehmenskultur nicht etwas für Schönwetterperioden?

Aus eigener Beobachtung kann ich diese prinzipielle Skepsis verstehen.

 Doch der Wert der Werte zählt mehr denn je in der heutigen Wirtschaft. Die interne Wertegemeinschaft (Unternehmung) kann nur auf den relevanten Märkten funktionieren wenn sie die Sehnsucht  nach Respekt, nach Anerkennung mehr bewertet als einen bloßen „Kuschelfaktor“. Alle Mitarbeiterbefragungen zeigen uns, dass die Beschäftigten respektvoll behandelt werden wollen, vor allem von ihren Führungskräften. Dazu gehört eine authentische Führung, eine Führung mit Vertrauen, die ihre Werte erklärt um damit einen Kompass zu bieten für die interne Wertegemeinschaft (s.o.). die eigentliche Kunst besteht nicht darin, Normen zu formulieren. Sie liegt in der Art und Weise , wie Werte entwickelt werden und wie das Unternehmen gesteuert und begleitet wird, den Sinn darin zu verstehen und diese Werte auch wirklich, „nachhaltig“, zu wollen um dann die Energie aufzubringen, sie auf Dauer einzuhalten. Es geht nicht um das „Was“ sondern um das „Wie“.

Dabei helfen die Methoden der Akzeptanz, des Commitment leadings und der Wertschätzung, die wert-volle Verhaltensmuster aufzeigen, um die Komplexität zu reduzieren, und Planbarkeit zu erreichen. Verhaltensmuster und Erfahrungen beruhen grundsätzlich auf der Vergangenheit. Beschäftigte fahren sozusagen, „den Blick fest auf den Rückspiegel gerichtet, in die Zukunft.“ Sagt der Mainzer Prof. Dr. Manfred Becker.

Solange kein akzeptabler anderer, neuer Weg entdeckt wird, halten sie am bisherigen Weg fest, auch wenn sich dieser als zunehmend riskant erweisen sollte. „…das haben wir immer schon so gemacht!“ Wie funktioniert nun das Werte schätzen?

     Wertschätzung ist eine innere(empathische) Grundhaltung

gespeist von

  • Vertrauen
  • Achtsamkeit
  • Respekt
  • Zugewendetheit und
  • Anerkennung

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 Führungskräfte erbringen ihre Wertschätzung durch:

  • Vertrauen  (ist ein Vermögenswert). Es reduziert die Komplexität des Alltags, Kosten und notwendige Kontrollen.
  • Transparenz
  • Empathie
  • Echtes Interesse an der Person (über das morgendliche „Wie geht’s?) hinaus…..
  • Die gute Absicht zählt – ich sehe was Du „Gutes“ im Sinn hast und ich würdige als Deine Führungskraft, Deine positiven Absichten und das Ergebnis (bis Du mir das Gegenteil beweist…) quasi als Versusposition zu Resultate, Ergebnisse, Zahlen, Daten Fakten, der Mensch als bloße Personalnummer

Aufgabe der Personalentwicklung wird es in Zukunft sein, verstärkt Ansätze zu erarbeiten, die das erleben und die Erfahrung in den Vordergrund stellen, sowie den Stress und die Entfremdung zu reduzieren. Vertrauen in die kooperative Leistungsfähigkeit und -bereitschaft aller Beschäftigten fördert die Kultur des sozialen Ausgleichs und sie muss darauf achten, dass die Regeln, und Werte des produktiven Miteinanders praktiziert werden.

*hebräischer Wortstamm:  bedeutet "der in der Gemeinschaft Gesandte" (abgeleitet  "shaliach tzibbur") ursprünglich war der Schatz menschlich definiert…

 

Interesse geweckt, oder noch Fragen zum Thema, rufen Sie uns gerne an!

 

Joachim Schönberger

Berater